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Sketch Bibel

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Es gibt keine größere Liebe | Joh 15, 9-17 | Sketch-Bibel #66

Veröffentlichung:6.5.2021

Heldinnen zeichnet aus, dass sie für andere einstehen. Sie setzen die eigene Sicherheit und Existenz aufs Spiel. Treffender als Jesus kann man es kaum sagen: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Dass man beim Wagnis der Liebe trotz aller gegenteiligen Erfahrung nicht verlieren kann, das bestätigt das Evangelium heute ebenso.

Das Video verbindet Heldentum mit einer biblischen Perspektive. Ausgangspunkt ist die alltagsnahe Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche sich nach Filmen selbst in Heldenrollen hineinträumen. Von dort aus entwickelt der Clip eine kritisch reflektierte Sicht auf das, was Held sein wirklich bedeutet: Mut, Risiko und Einsatz für andere. Als aktuelles Beispiel wird Alexei Nawalny genannt, dessen Handeln als Ausdruck eines Einsatzes für Freiheit gedeutet wird. Diese Perspektive wird anschließend mit der Botschaft Jesu aus dem Evangelium nach Johannes verknüpft, insbesondere mit dem Wort von der größten Liebe, das eigene Leben für die Freunde hinzugeben. Der Tod Jesu wird dabei nicht als Opfer im Sinne eines Ausgleichs verstanden, sondern als konsequenter Ausdruck gelebter Liebe. Zugleich öffnet der Clip den Blick auf die christliche Hoffnung der Auferstehung, die deutlich macht, dass Handeln aus Liebe niemals vergeblich ist.

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Didaktisch bietet das Medium einen sehr lebensweltorientierten Zugang zu zentralen theologischen Inhalten wie Liebe, Nachfolge und Opfer. Es eignet sich besonders für Lernende der Sekundarstufe, da es sowohl an Medienerfahrungen als auch an aktuelle politische und gesellschaftliche Themen anknüpft. Methodisch kann der Clip als motivierender Einstieg genutzt werden, etwa durch die Frage, was für Lernende einen Helden ausmacht. Im Anschluss kann der Clip gezeigt und gemeinsam erschlossen werden. Eine mögliche Vertiefung besteht darin, den Begriff Held kritisch zu hinterfragen und mit dem Liebesgebot Jesu zu vergleichen. Dabei kann auch die Frage diskutiert werden, worin sich christliches Handeln von anderen Formen selbstlosen Einsatzes unterscheidet oder ob es überhaupt einen Unterschied gibt. Eine weitere Möglichkeit ist die Arbeit mit konkreten Alltagssituationen, in denen Lernende überlegen, wie sie im Sinne der Liebe handeln können. Kreative Aufgaben wie das Entwickeln eigener moderner Gleichnisse, Standbilder zu Entscheidungssituationen oder kurze Rollenspiele fördern die aktive Auseinandersetzung. Zudem kann der Auferstehungsglaube thematisiert werden, etwa durch die Frage, welche Hoffnung Menschen trägt, die sich für andere einsetzen. Wichtig ist, Raum für unterschiedliche Sichtweisen zu lassen und sowohl religiöse als auch säkulare Deutungen ernst zu nehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft.

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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